Graffiti Genovevabad AWO Workshop 1 scaled

Zum 60-jährigen Jubiläum des Genovevabads ist an der Fassade des Bades ein weiteres großformatiges Kunstwerk entstanden. Gemeinsam mit dem Kölner Graffiti-Künstler Raphael Mohr haben Jugendliche aus dem AWO August-Bebel-Haus in Mülheim eine Außenwand des Bades kreativ gestaltet.

Das neue Graffiti ergänzt das bereits bestehende Wandbild zum Jubiläum und bringt Farbe, Bewegung und jugendliche Kreativität an die Fassade des traditionsreichen Bades. Unter Anleitung von Raphael Mohr entwickelten die Jugendlichen Motive rund um das Thema Schwimmen und setzten diese mit Spraydosen direkt an der Wand um. Entstanden ist ein farbenfrohes Kunstwerk mit dem Schriftzug „Schwimmen macht Spaß“, ergänzt durch Motive wie Schwimmbrille, Sprungturm oder Schwimmreifen.

Für die beteiligten Jugendlichen war das Projekt eine besondere Erfahrung. Dabei ging es nicht nur um das künstlerische Arbeiten selbst, sondern auch darum, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam etwas Sichtbares für den Stadtteil zu schaffen. Raphael Mohr unterstützte die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Gestaltung und vermittelte Grundlagen der Graffiti-Kunst – von ersten Konturen bis zur Farbgestaltung.

Das Projekt knüpft an einen Workshop an, den Raphael Mohr in den Osterferien im August-Bebel-Haus angeboten hatte. Die Idee, gemeinsam ein Wandbild am Genovevabad zu gestalten, entstand aus diesem kreativen Austausch heraus. Für die KölnBäder passt das Projekt ideal zum Jubiläumsjahr des Genovevabads: Das Bad ist seit sechs Jahrzehnten ein wichtiger Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien im Stadtteil.