
Die KölnBäder GmbH treibt die Planungen zur Sanierung des Agrippabads weiter voran und setzt dabei auf eine umfassende und belastbare Neubewertung. Ziel ist es, eine langfristig tragfähige Lösung für eines der zentralen Bäder der Stadt zu entwickeln – bei gleichzeitiger Vorbereitung einer zeitnahen Wiedereröffnung für die Öffentlichkeit.Im Zuge der vertieften Untersuchungen hatte sich gezeigt, dass der bauliche Sanierungsbedarf umfangreicher ist als ursprünglich angenommen. Zusätzliche, zuvor nicht erkennbare Schäden – unter anderem im Bereich des Daches sowie an weiteren Bauteilen – wurden bereits Ende 2025 öffentlich gemacht. Vor diesem Hintergrund haben die KölnBäder die bisherige Planung bewusst ruhend gestellt, um die neuen Erkenntnisse fundiert zu bewerten und in eine angepasste Gesamtplanung zu überführen.
„Das Agrippabad ist für Köln von großer Bedeutung. Gerade deshalb gehen wir die nächsten Schritte mit der nötigen Sorgfalt und Verantwortung an. Unser Ziel ist es, eine nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Lösung zu entwickeln – auch wenn das bedeutet, Planungen neu zu denken“, erklärt Geschäftsführerin Claudia Heckmann.
Aktuell wird die Sanierung gemeinsam mit Fachplanern und in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz neu aufgesetzt. Der Schutz des denkmalgeschützten Gebäudes ist dabei ein zentraler Rahmen der weiteren Planung. Ein kompletter Abriss des Agrippabads wird nicht verfolgt.
Die KölnBäder gehen davon aus, bis Mitte des Jahres belastbare Aussagen zu Kosten, Umfang und Zeitplan der Sanierung treffen zu können. Damit soll eine verlässliche Grundlage für die weiteren Entscheidungen geschaffen werden.
Parallel dazu laufen die Arbeiten für eine zwischenzeitliche Wiedereröffnung des Bades planmäßig weiter. Nach derzeitigem Stand wird das Agrippabad voraussichtlich zum Ende des zweiten Quartals wieder für den Betrieb geöffnet. Ziel ist es, den Kölnerinnen und Kölnern möglichst schnell wieder ein attraktives Angebot für Schwimmen, Sport und Erholung zur Verfügung zu stellen.
Mit diesem zweigleisigen Vorgehen – sorgfältige Neuplanung und gleichzeitige Wiederinbetriebnahme – unterstreichen die KölnBäder ihren Anspruch, verantwortungsvoll mit der Infrastruktur der Stadt umzugehen und zugleich die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger im Blick zu behalten.

