Illustration Ich sag's Mädchen mit Junge, Bademeister und Rettungsring

Die Präventionskampagne „Ich sag’s!“ der KölnBäder geht erneut in die Kölner Schulen: Insgesamt 90.000 Flyer werden in diesem Jahr an Grund-, Förder- und weiterführende Schulen verteilt. Sie sollen Kinder und Jugendliche darin bestärken, sich bei sexuellen Grenzverletzungen oder Übergriffen im Schwimmbad Hilfe zu holen.

Die Materialien, die die Auszubildenden der KölnBäder gemeinsam gepackt haben, werden über die Poststelle der Stadt Köln an die Schulen verteilt und richten sich insbesondere an Klassen, die im aktuellen Schuljahr Schwimmunterricht haben. Die Botschaft ist dabei klar: Wer sich unwohl fühlt oder eine Grenzverletzung erlebt, soll sich an die Mitarbeitenden im Schwimmbad wenden. „Ich sag’s!“ steht dafür, Hilfe zu holen – und dafür, dass Kinder und Jugendliche ernst genommen werden.

„Es ist wichtig, dass Kinder wissen: Wenn etwas passiert oder sich etwas nicht richtig anfühlt, können sie sich jederzeit an unser Personal wenden. Sich Hilfe zu holen, ist kein Petzen, sondern mutig und richtig“, sagt Judith Jussenhofen, Pressesprecherin der KölnBäder.

Die Kampagne wird gemeinsam mit Zartbitter e.V., dem Kinderschutzbund Köln, dem Stadtsportbund Köln, der Polizei Köln und Lobby für Mädchen e.V. umgesetzt. Gemeinsam wurden die Materialien entwickelt, die Kinder und Jugendliche für das Thema sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Auch die Mitarbeitenden der KölnBäder spielen eine zentrale Rolle: Sie sind für den Umgang mit entsprechenden Situationen sensibilisiert und geschult. Denn hinter der Kampagne steht ein klares Versprechen an junge Badegäste: Wir hören dir zu. Wir nehmen dich ernst.